Kurz & Kompakt

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist die Stütze deines Anschreibens: Deine schulische Laufbahn, dein beruflicher Werdegang, dein Engagement – all das kommt hier rein und dient zusammen mit Zeugnissen und Zertifikaten als Referenz. Wir haben dir mal zusammengestellt, was alles in deinen Lebenslauf hinein gehört. 

Tabellarischer Lebenslauf bedeutet NICHT, dass du eine Tabelle anlegst, sondern dass du Zeiträumen eine Tätigkeit gegenüberstellst. Das Gegenteil davon wäre ein Fließtext.

 

Das muss unbedingt enthalten sein

  • Angaben zu deiner Person (oben links)
  • Dein voller Name als „Überschrift“
  • Darunter dein Geburtsdatum und dein Geburtsort
  • Deine vollständige Adresse
  • Deine Telefonnummer – Mobil oder Festnetz
  • Deine Email-Adresse
  • Dein Status: ledig, verheiratet, verwitwet
  • Dein Bewerbungsfoto oben rechts

 

Deine schulische Ausbildung

  • Nenne zuerst deinen höchsten Ausbildungsabschluss. Hast du noch keinen, schreibst du einfach „Angestrebter Abschluss: XYZ.“
  • Welche Schule(n) hast du in welchem Zeitraum besucht? Ob du deine Grundschule angeben möchtest oder nicht, kannst du selbst entscheiden. Da sie in Deutschland für alle obligatorisch ist, ist die Angabe nicht zwingend.
  • Auslandsschuljahr, wenn du eins gemacht hast. 
  • Wichtig: Gebe immer den Namen der Schule und deine Abschlussnote an. (Bei Angabe der Grundschule reicht der Name.)

 

Dein beruflicher Werdegang

  • Ferienjobs, Praktika, freiberufliche Tätigkeiten und auch Arbeitslosigkeit: Das alles wird hier erwähnt.
  • Wichtig: Wie unter dem Punkt Ausbildung, gibst du links den Zeitraum an. Rechts deine Berufsbezeichnung, das Unternehmen und dessen Sitz. Darunter fasst du in einem Satz kurz deine Tätigkeiten und Zuständigkeiten zusammen.  

 

Dein Engagement

  • Nenne deine ehrenamtlichen Tätigkeiten, sofern du welche ausübst. Dazu zählen sowohl aktives Engagement in Vereinen oder der Kirche, in kulturellen Einrichtungen und auch FSJ, FÖJ etc. 
  • Wichtig: Vergiss hier nicht den Zeitraum anzugeben. Bist du z. B. immer noch im Verein aktiv, schreibst du einfach „11/2015 – heute“. Und vergiss nicht für solche Tätigkeiten eine Bestätigung oder ein Empfehlungsschreiben beizulegen.

 

Deine Mitgliedschaften und Stipendien

  • Du bist du Stipendiat/in, z. B. der Studienstiftung des deutschen Volkes oder eines anderen Trägers? Dann nennst du das unter dieser Rubrik. 

 

Deine weiteren Qualifikationen und Kenntnisse

Eine einfache Liste genügt:

  • Sprachkenntnisse (z. B. Deutsch, Englisch, Französisch...)
  • Führerscheine (z. B. B, BE...)
  • Programmier- und CMS-Kenntnisse (WordPress, HTML...)
  • Softwarekenntnisse (Photoshop, MS Office, CAD...)
  • Technische Kenntnisse (Kamera, Löten, Schweißen...)
  • Weiterbildung und Workshops
  • Wichtig: Gib bei Kenntnissen immer den Grad mit an. Bei Sprachen z. B.: Hast du nur Grundkenntnisse, bist du fortgeschritten, verhandlungssicher oder sogar Muttersprachler?

 

Deine Interessen

  • Spielst du ein Instrument? Welchen Sport betreibst du regelmäßig, z. B. im Verein? Interessierst dich für Theater oder spielst sogar selbst? Das alles kannst du hier in Stichworten aufführen. 
  • Deine Unterschrift: Mit deiner Unterschrift bestätigst du die Richtigkeit deiner Angaben. Sie ist heutzutage aber nicht mehr obligatorisch. Entscheidest du dich für eine Unterschrift, setze sie ganz ans Ende des Dokuments. Es gibt mittlerweile ja die Möglichkeit der elektronischen Unterschrift. Unterschreibst du per Hand, nutze einen Füller oder Kugelschreiber – auf keinen Fall einen Bleistift. 

 

Alles abgehakt? Weiter geht’s: Hier kommst du zur Checkliste für dein Anschreiben, für dein Bewerbungsfoto und deine ganze Bewerbung.